5 Tipps für Yoga Anfänger

5 Tipps für Yoga Anfänger

In diesem Artikel erfährst du fünf Tipps, die ich gerne als Yoga Anfänger gewusst hätte. Es geht um die Dinge, die ich gerne gewusst hätte, bevor ich das erste Mal mit Yoga angefangen habe. Wenn du also ein Yoga Anfänger bist oder noch komplett neu im Bereich Yoga, lies dir auf jeden Fall diese fünf Tipps, durch die wir hier für dich zusammengefasst haben. Also lass uns gleich mit den Tipps beginnen.

Tipp 1: Lerne die einzelnen Posen richtig und bewusst

Als Yoga Anfänger solltest du die einzelnen Yoga Posen richtig lernen. Dazu reicht es nicht sich ein Bild anzuschauen und versuchen genau diese Pose nachzumachen. Es hängt immer von deiner Gelenkigkeit, deiner Kraft und deiner Ausdauer ab, wie du eine bestimmte Pose machst. Außerdem kann die Pose bei dir, aufgrund der Gelenkigkeit, Kraft oder Ausdauer auch ein wenig anders aussehen. Lese oder noch besser, höre dir die Beschreibung einer Pose genau an und mache exakt mit, was dir gesagt wird. Es kommt so oft vor, dass die Posen trotzdem falsch gemacht werden. Zum Beispiel wird dann das linke Bein anstatt des rechten Beins angehoben. Das liegt daran, dass die einzelnen Personen so mit sich selbst beschäftigt sind, dass sie den Anleitungen nur sehr wenig Aufmerksamkeit schenken. Das jedoch wäre sehr wichtig.

Wenn du zu einem Yoga Training mit einem Trainier gehst, dann höre aufmerksam zu und setze alles genau so um wie es gesagt wurde. Wenn du die Grundlagen einer Pose dann gelernt hast, kannst du versuchen deine Form zu verbessern. Und erst dann, wenn du die Ausführung wirklich im Schlaf beherrschst.

Durch die richtige Ausführung der Posen hast du am Ende auch mehr Spaß und bleibst dran. Wenn du die Übungen falsch machst oder es die ganze Zeit nicht klappt, verlierst du auch schnell die Lust und hörst eher mit Yoga wieder auf.

Tipp 2: Beurteile eine Pose nicht nach dem Aussehen

Es ist wichtig, dass du eine bestimmte Pose nicht nach dem Aussehen beurteilst. Wir Menschen neigen sehr gerne dazu Dinge nach dem Äußeren zu beurteilen. So könntest du zum Beispiel sagen, diese Übung ist viel zu einfach für mich und machst sie dann einfach nicht, obwohl sie dir vielleicht sogar Spaß macht und wirklich was bringt. Es könnte auch sein, dass du diese Übung komplett falsch einstufst und du sie sogar anstrengend findest.

Andersherum kann es passieren, dass du eine Pose als viel zu schwer ansiehst und dann einfach nicht machst. Nicht einmal versuchst. Nur dadurch, dass du die Übungen versuchst, wirst du wissen, ob du es schaffst oder nicht. Wenn du von vornherein sagst, dass du das nicht kannst, wirst du es auch nie können. Vielleicht schaffst du es auch nicht auf das erste oder zweite Mal. Vielleicht nicht einmal auf das fünfte Mal. Aber genau durch das Ausprobieren wirst du besser!

Sei also offen für Neues und versuch auch mal Posen oder Übungen, die du nicht machen möchtest, aus welchem Grund auch immer. Vielleicht findest du etwas, das dir wirklich Spaß macht.

Tipp 3: Mache auch Übungen, die anstrengend und schwer sind

Du findest eine Yoga Übung besonders schwierig oder anstrengend? Dann solltest du genau diese Pose öfters machen. Alles was dir schwer fällt bringt dich auf die eine oder andere Weiße weiter und du erzielst einen Fortschritt. Es hat einen Grund weshalb dir manche Posen schwerfallen. Dein Körper ist vielleicht nicht gelenkig oder stark genug. Aber durch das Ausführen dieser schweren Posen, zwingst du deinen Körper dazu eben dazu gelenkiger und stärker zu werden.

Wenn du zum Beispiel in einem Büro arbeitest, oder den ganzen Tag sitzt, werden dir sehr viel mehr Übungen schwerfallen, wie wenn du den ganzen Tag über auf den Beinen bist. Das Ausführen der anstrengenden Posen hilft dir aber dabei deinem Körper einen Ausgleich zu geben. Dadurch wirst du dich, auch wenn die Übungen erst einmal anstrengend und schwer sind, auf Dauer besser und fitter fühlen.

Mache also unbedingt auch Übungen und Posen, die dir schwerfallen. Dadurch wirst du gute Fortschritte erzielen, wogegen du keine Fortschritte erzielen wirst, wenn du immer nur das gleiche machst, das dir eh schon leichtfällt.

Tipp 4: Mit sich selbst geduldig sein

Nicht hetzen und geduldig sein ist besonders als Yoga Anfänger wichtig. Du wirst schwierige Posen nicht lange halten können oder überhaupt erst erreichen. Wie mit allem gilt hier, fange mit den Grundübungen an und lerne die Ausführungen so gut wie möglich. Erst wenn du die Ausführungen der einzelnen Übungen gut kannst, solltest du dich steigern. So kannst du zum Beispiel einzelne Posen für einen längeren Zeitraum halten. Es wird dir, je länger du eine Pose hältst, immer schwerer Fallen und sehr anstrengend werden.

Um anstrengende Posen über einen längeren Zeitraum im Yoga halten zu können, musst du dich vollkommen auf deinen Körper konzentrieren. Konzentriere dich auf eine gleichmäßige Atmung und spüre deinen Körper.

Um schwierige Übungen ausführen zu können, musst du mit dir selbst geduldig sein. Hier gilt es üben, üben und üben. Aber genau das ist ja auch reizvoll. Wenn du alles von Anfang an schon könntest und es nichts zum dazulernen geben würde, wäre es ja auch langweilig. Lass dir also mit den einzelnen Posen Zeit und sei geduldig. Der Fortschritt kommt auf jeden Fall, wenn du dranbleibst.

Tipp 5: Fange zuhause mit Yoga an

Wenn du dir noch nicht sicher bist oder vielleicht nicht sofort in ein Yoga Training gehen willst, ist es eine gute Idee, erst einmal zuhause anzufangen. Mittlerweile gibt es unzählige Möglichkeiten an gute Yoga Anfänger Anleitungen zu kommen. Allein auf YouTube wirst du ganze Yoga Anfänger Kurse finden. Natürlich solltest du, bevor du so einer Anleitung folgst oder einen Kurs mitmachst, dich immer erst mit dem Trainer beschäftigen. Hat die Person Erfahrung mit Yoga und kann sie mir weiterhelfen.

Durch Videos kannst du, bevor du in einen Yoga Kurs gehst auf jeden Fall die ganzen Grundlagen kennen lernen. Du kannst dir die Übungen oder Posen auch erst einmal mit einer Freundin oder einem Freund zuhause ansehen und nachmachen. So könnt ihr euch gegenseitig kontrollieren.

Zusammenfassung

Ich hoffe du konntest ein paar Ideen oder Anregungen aus diesem Artikel für dich finden. Bleib auf jeden Fall am Anfang dran und gib nicht zu schnell auf! Wenn du erst einmal die Grundlagen beherrschst, macht es dir vielleicht umso mehr Spaß. Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Yoga.

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Über den Autor

Mein Name ist Thomas und ich beschäftige mich nun schon seit mehr als zehn Jahren mit den Themen Gesundheit, Ernährung und Sport. Hier kannst du mehr über mich erfahren und warum ich diese Seite gegründet habe.